•4. Juni 2010 •
Es wird ja mal wieder Zeit. Mit einigem Entsetzen habe ich letztens festgestellt, dass eine ganze Menge Bilder, die ich auf meinem Blog und in meinem Shop zeige noch von 2004 stammen. Nun ist gegen 2004 generell nichts einzuwenden, es war ein geiles Jahr, wenn man nicht gerade schweizer Fußballfan ist (sorry Jungs und Mädels), aber ich war 2004 dort und habe das Drama live miterlebt.
Andererseits war 2004 das Jahr in dem ich mit einigem Stolz und im ersten Jahr selbständig meine allererste Digicam tagtäglich zum Einsatz gebracht habe, vorwiegend aber nicht ausschließlich um meine Glastierchen zu dokumentieren. Das war jetzt erstmal nicht sooo schlecht, aber da ich vorher nur sporadisch mit dem Thema in Berührung gekommen bin und die kleine Digicam, die ich mir eben gerade so leisten konnte (120 Euro damals) auch kein Profi war, wurden unsere kleinen Schnappschüsse leider keine Meisterwerke. Wir liebten uns trotzdem
Nun habe ich seit fast 2 Jahren eine neue Kamera aber irgendwie bis vor knapp zwei Wochen noch nicht wirlich die Zeit gefunden, mich endlich eimal wirklich intensiv mit der hohen Kunst der digitalen Fotografie auseinander zu setzen. Ich finde, und man möge mir gnädig sein, denn mir ist durchaus bewußt, dass ich trotz kleiner Verbesserungen immer noch ein Stümper bin, der eher durch Zufall als durch gezieltes Vorgehen das eine oder andere brauchbare Foto schießt, es ist ein gewisser Fortschritt zu erkennen.

Aber wie das im Leben immer so ist, meistens hat die Sache einen Haken. Seit ich nun also auf jedes kleine Detail achte, das das Potential in sich birgt, meine Bilder zu ruinieren, springen mir nun leider oder zum Glück (?) auch noch die allerkleinsten Fehler sofort ins Auge. Wenn das bedeuten würde, dass man sie auch sofort berichtigen könnte, wäre das ein Segen, aber soweit bin ich noch nicht. Mein Frustpotential hat sich dagegen exponential gesteigert und ich sehe mich mit Grausen in einigen Jahren als Frau mit gerauften Haaren, verwirrtem Blick und eigenem Fotostudio, die pro Glasfigur mindestens 2000 Bilder macht, nur für alle Fälle (ich kann jederzeit aufhören ich will bloß noch das Bild fertig retuschieren…)
Aber was solls, sicher gibt es schlimmere Schicksale und ich werde versuchen, wenn ich mit diesem auch untrennbar verwoben sein sollte, der Nachwelt doch wenigsten ein paar gute Bilder zu hinterlassen

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Veröffentlicht in Glas, Glasfiguren, Glaskunst, Glasmagie, Glasschmuck, Glastiere, Karolin Wagner, Kunsthandwerk
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