Wie ein Glastier geboren wird…

Um einem Glastier Leben einzuhauchen braucht es erst einmal nicht viel. Glas natürlich.  Aber nicht irgendein Glas. Das Glas aus dem Glastiere und Glasfiguren entstehen unterscheidet sich grundlegend von jenem, aus dem Flaschen und Gebrauchsgläser angefertigt werden.

Meistens ist es Weichglas. Das bedeutet, ein Glas auf der Basis von Quarzsand und diversen Weichmachern wie Soda oder Pottasche. Die Weichmacher sorgen dafür, dass das Glas sich eine längere Zeit in der Flamme bearbeiten läßt, ohne spröde oder glanzlos zu werden, eben zu entglasen, denn genau das könnte sonst passieren. Das Glas verliert jene Eigenschaften, die es “glasig” machen.

Damit es farbig erscheint braucht das Glas verschiedene Metalloxide, die durch eine veränderte Lichtbrechung im Glas unserem Auge vorgaukeln, es hätte eine Farbe. Genaugenommen hat es aber eher eine Struktur.

Dann braucht es Feuer, sehr heißes Feuer, so um die 1200 Grad Celsius.

Eine Idee.

Ein paar geschickte Hände.

Und so sieht das Ganze dann aus:

Ich hoffe, ihr hattet Spaß. Meine Ausrüstung zum Videos machen ist leider eher rudimentär, meine Kenntnisse noch stümperhafter. Versuchen wollte ich es trotzdem einmal und wer weiß, wenn ich mal mehr Zeit habe, werde ich vielleicht besser.

Wenn ihr selbst mal einen Schmetterling ausprobieren wollt, dann schreibt mich an und kommt vorbei. Es ist NICHT einfach, aber man KANN es lernen, wie alles andere auch.

~ von glasmagie am 7. März 2010.

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